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SPD Wilhelmshöhe.

Geschichte :

Der SPD-Ortsverein Wilhelmshöhe ...

... hat die die Entwicklung des Stadtteils Kassel - Bad Wilhelmshöhe in den vergangenen 30 Jahren mit zahlreichen Aktionen, Vorschlägen, Anregungen und Anträgen begleitet.
Jürgen Fechner hat diese Stationen, die das lokale Engagement einer Partei widerspiegeln, zusammengefasst:

Kampf für die Erhaltung der Domäne an der Wilhelmshöher Allee; nicht alles soll der in Planung befindlichen Hessentherme weichen. Die Stadt Kassel beginnt damit, den Schafstall und das Wohnhaus abzureißen. Die SPD Wilhelmshöhe veranstaltet am 01.05.79 ein Domänefest, um den Ort als Treffpunkt für die Bürger des Stadtteil zu erhalten.

Die Mitglieder des Ortsvereins Lothar Arabin, Jürgen Fechner, Wolfgang Schwerdtfeger u.a. streichen die Fassade des Wirtschaftsgebäudes der Domäne, um den Wert des Ensembles hervorzuheben.

Bei einem von der SPD am 13.09.79 veranstalteten Straßenfest in der Langen Straße wird auch für den Erhalt der Domäne geworben.

Anregung zur Gründung eines Bürgervereins Wilhelmshöhe, der sich u.a. dem Problem der Nutzung der Domäne annehmen soll. Gründungsversammlung des Bürgervereins am 22.01.1980 ; 1.Vorsitzender Staatsminister a.D. Karl Hemfler. Nach vielen Geburtswehen entstand auf dem Domänengelände der jetzige Gutshof mit dem Gelände des Hessischen Rundfunks. Hier wird jedes Jahr das Bürgerfest Bad Wilhelmshöhe gefeiert.

1980: Problem Durchgangsverkehr in der Kunoldstraße von Kirchditmold nach Wilhelmshöhe: mindestens 7000 Autos täglich. Hier konnte 1984 die erste Geschwindigkeitsbegrenzung in Wahlershausen auf Tempo 30 erreicht werden und später eine Verbreiterung der sehr schmalen Bürgersteige.

Zukunftsvision der SPD Wilhelmshöhe: Bau einer Verbindungsstraße zwischen Kirchditmold und dem Wilhelmshöher Bahnhof sowie Unterbrechung der früheren Straßenverbindung „Am Wasserfallsgraben“, um das Wohnumfeld für Wahlershausen entscheidend zu verbessern.

1984: Forderung zum Erhalt der Grundschule Wilhelmshöhe in der Schulstraße als Außenstelle der Schule am Heideweg.

1986: Konkrete Vorschläge der SPD Wilhelmshöhe zum Umbau der Wilhelmshöher Allee mit Forderung nach gleichberechtigter Nutzung für ÖPNV, Fußgänger, Radfahrer und den PKW. Daraus folgte eine jahrelange Arbeit des Ortsvereins an der Umsetzung des gestalterischen Gesamtkonzepts.

Nach weiterem Schülerrückgang in Wilhelmshöhe Einsatz für das Schulprojekt Reformschule von Professor Rauschenberger. Am 05.09.1988 konnte der Unterricht mit den ersten 40 Schülern als Versuchsschule des Landes Hessen im Gebäude an der Schulstraße beginnen.

1988: Diskussion um eine Spielbank im Bereich des Schlosshotels Wilhelmshöhe. Die SPD-Mitglieder im Ortbeirat wenden sich dagegen.

1989: Kampf für eine 3-Felder-Sporthalle auf dem Gelände des Wilhelmsgymnasiums. Zweimal gelingt es dem damaligen SPD-Stadtverordneten Jürgen Fechner, sie im Haushalt der Stadt Kassel zu verankern, zweimal kippt das Projekt. Ein neuer Beschluss der Stadtverordneten in 2006 lässt auf einen Bau noch im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrhunderts hoffen.

1989: Diskussion um KVG- Wendeschleife im Druseltal.

1990: Endlich Ausbau der Wilhelmshöher Allee mit optisch und baulich herausgehobenem Gleiskörper, der aber überfahren werden kann.
Diskussion um Gestaltungsfragen im Knotenpunktbereich am neuen Wilhelmshöher IC-Bahnhof. Ausbau der Wilhelmshöher Allee bis Herbst 1993 für 15,5 Millionen DM.

1990: Nach Verlust eines Versammlungsraums für Vereine in der ehemaligen Bezirksstelle Wilhelmshöher Allee 300 Forderung nach einem Versammlungsraum im neu gebauten Anthroposophischen Zentrum.

1990: Einsatz für Lärmschutz an der neuen Verbindungsstraße von Kirchditmold, Teichstraße bis Wilhelmshöher Bahnhof.

1990: Forderung nach Neubauten für die Reformschule an der Schulstraße nachdem der weitere Ausbau der Reformschule für die Jahrgangsstufen 5/6 erreicht und die Weiterführung des Konzepts mit den Klassen 7 – 10 Konsens war.

1991: Ausbau der neuen KVG-Linie Oberzwehren / Nordshausen – Helleböhn - Bhf. Wilhelmshöhe – Innenstadt. Damit verbunden Umgestaltung der Haltestellensituation am Walter-Schücking-Platz und Verschmälerung des Hasselwegs sowie Einrichtung einer Tempo-30-Zone.

1991: Fußgängerampel am Rheinweg bei der Christuskirche wird errichtet. Diese Ampel – wichtig im Schulwegenetz – fehlt nach dem im Juni 2007 vollendeten Ausbau der Landgraf-Karl-Straße und muss jetzt wieder erkämpft werden.

1991: Die SPD Wilhelmshöhe veranstaltet ein „Sit-in“ auf dem Bahnhofsvorplatz gegen das wilde Parken und fordert Gestaltung für diesen neuen Stadtplatz.

1993: Der Ortsverein fordert unverzügliche Fertigstellung der Verbindungsstraße und Schließung der Kirchditmolder Straße an der Straße am Wasserfallsgraben.

1994: Die SPD fordert Wiederanerkennung für Wilhelmshöhe als Kneippheilbad und Antrag auf Anerkennung des Kurbezirks als Heilbad.

1995: Im Sommer Fertigstellung der Verbindungsstraße und im Herbst 1995 Schließung der Kirchditmolder Straße am Wasserfallsgraben, um eine Verbesserung des Wohnumfeldes in Wahlershausen endlich zu erreichen.

1996: Der Ortsverein wendet sich gegen das Aufbrechen dieses schlüssigen Konzepts durch den Bürgermeister Dr. Gehb, CDU, der die Straße wieder öffnen will, weil der Stadtteil angeblich „zerschnitten“ wird.

1996: Planungen zur Umnutzung im Bereich der ehemaligen Wittich - und Hindenburgkaserne; später des Gebietes der Lüttichkaserne und damit Arrondierung des Stadtteils Wilhelmshöhe im Bereich der Druseltalstraße bis zum landschaftlich attraktiven Marbachsgraben. In den Folgejahren entsteht hier das Wohngebiet Marbachshöhe mit über 600 Wohnungen. Der Ortsverein begleitet diese Entwicklung und führt regelmäßig Begehungen des Stadtteils und Gespräche mit Bewohnern durch, um die Wohnumfeldsituation weiter zu verbessern.

1996: Die SPD Wilhelmshöhe will das Prädikat Bad Wilhelmshöhe erreichen und fordert den unerträglichen PKW-Verkehr, der durch den Bergpark über Kaskaden, Löwenburg bis zum Mulang fließt, sofort zu untersagen.

1997: Diskussionsbeiträge zur Sanierung des Schlosses Wilhelmshöhe mit der Galerie der „Alten Meister“.

1997: Kampf für Erhaltung der Stadtteilbibliothek Wilhelmshöhe an der Friedrich-Naumann-Straße. Endlich ist die von Bürgermeister Dr. Gehb geforderte Rücknahme der Verkehrsberuhigung am Wasserfallsgraben vom Tisch. Die SPD und die Grünen haben dafür die Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung.

1997: Unsere SPD Zeitung WW-Mitteilungen macht den Vorschlag für die Gründung eines Fördervereins zum Erhalt und Ausbau des Schwimmbades Wilhelmshöhe. Fast zehn Jahre später gründen Bürger einen Förderverein!

1998: Rundgang in dem entstehenden Stadtteil Marbachshöhe am 31.10.98 und Diskussion mit über 60 interessierten Bürger über die weitere Entwicklung.

1999: Überlegungen der Stadt Kassel die Liegewiese des Freibades Wilhelmshöhe an der Kurhausstraße zu bebauen erteilt der SPD-Ortsverein eine klare Absage.

2000: Die SPD Wilhelmshöhe will die Aufnahme des Bergparks in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes erreichen und fordert die Stadt Kassel auf eine Sperrung für den Schwerlastverkehr auf der Verlängerung der Wilhelmshöher Allee / Tulpenallee und eine sofortige Sperrung der Kommunalstraße durch den Bergpark durchzusetzen.

2001: Der Ortsverein begrüßt die Entscheidung des Landes Hessen dem Kurbezirk Wilhelmshöhe das Prädikat Thermal-Sole-Heilbad zu verleihen. Im Frühjahr 2001 sollte die Marke „Bad Wilhelmshöhe“ hinzukommen! Der Ortverein fordert die Verkehrsbelastung im Kurbezirk muss möglichst sofort gesenkt werden.

2003: Erneut muss sich der Ortsverein für den Erhalt der Stadtteilbibliothek an der Friedrich-Naumann-Straße engagieren. Das attraktive Grundstück hat wieder einmal die Begehrlichkeit des Rathauses auf sich gezogen.

2003: Seit April hat sich die SPD in Wilhelmshöhe mit dem Wortbruch der Basalt AG befasst, die dauerhaft 50 Arbeitsplätze versprach, als es um die Gewährung langfristiger Abbaurechte am Steinbruch im Habichtswald ging.

2004: Der SPD-Ortsverein begleitet kritisch die vom Hessischen Minister für Wissenschaft und Kunst Udo Corts vorgestellte Vision eines Museumsparks für Wilhelmshöhe. Der Ortsverein meint, dass für Kassel - Wilhelmshöhe und die Innenstadt ein gemeinsames Museumskonzept unter Einbeziehung aller staatlichen, städtischen und sonstigen Museen realisiert werden sollte.

2005: Der Ortsverein regt an, die Weiterführung der Straßenbahn Linie 1 bis zum Schlossplateau zur besseren Erreichbarkeit der Museen zu untersuchen. Als „Museumsbahn“ soll sie die Museumsstandorte in der Innenstadt und im Schloss Wilhelmshöhe verbinden und die Besucher direkt auf das Schlossplateau bringen.

2006: Diskussion mit Bürgern über Fremdparken in den Wohnquartieren rund um den ICE -Bahnhof. Die Ortsverein fordert ein gemeinsames Vorgehen der Stadtteile Wehlheiden, West und Wilhelmshöhe und initiiert eine SPD-Arbeitsgruppe der drei Ortsvereine.

2006: Diskussion über eine Fusion der Orthopädischen Klinik mit dem Krankenhaus Rotes Kreuz. Die SPD fordert eine Machbarkeitsprüfung.

2007: Wieder hat sich der SPD-Ortsverein der Entwicklung des Ortsteils Marbachshöhe angenommen. Bei einer Stadtteilbegehung mit Anwohnergespräch am 15.06.2007 wird die baldige Einrichtung einer Straßenbahnhaltestelle am Zugang zur Marbachshöhe an der Eugen-Richter-Straße diskutiert. Weitere Themen sind u.a. Lärmbelästigung und Vandalismus im Bereich des Sportplatzes und des Skaterplatzes, aber auch im direkten Wohnbereich. Die SPD- Ortsbeiräte beantragen Sofortmaßnahmen im Interesse der Bewohner und der Jugendlichen am Rohrbachplatz. Heinz Friedrich und Konrad Nachtwey vom Ortsverein führen mehrere Verkehrszählungen durch und stellen den Bewohnern die Ergebnisse zur weiteren Beratung zur Verfügung

2008
Der Ortsverein setzt sich für die Kennzeichnung barrierefreier Spazierwege
(ohne Stufen) im Bergpark Wilhelmshöhe ein. Das Mitglied des Ortsvereins Daniela Schmidtmann prüft als Betroffene die Barrierefreiheit des Bergparks. Allein die Anregung eines barrierefreien Überwegs vom Parkplatz oberhalb der Endhaltestelle der Tramlinie 1 in den Bergpark wird zügig umgesetzt.

Beginn der Diskussionen und des Kampfes um den Erhalt des Freibads Wilhelmshöhe.

2009 Die Wilhelmshöher SPD fordert im Rahmen der geplanten Umgestaltung der Tulpenallee den Autoverkehr zu reduzieren und stärker auf den öffentlichen Nahverkehr zu setzen. Dabei will der Ortsverein, im Hinblick auf die Eintragung des Bergparks als Welterbe, die Erschließung des Schlossniveaus durch eine Straßenbahnverlängerung erreichen. Dies ist auch in anderen Welterbestätten üblich.

2010 Die Stadtteil-SPD kämpft für den Erhalt des Freibads Wilhelmshöhe und plädiert für eine breite Bürgerbeteiligung bei der Neugestaltung des Freibads unter Einbeziehung der Argumente des Fördervereins.
Auf Initiative der Wilhelmshöher SPD diskutieren Kulturschaffende und Kulturinteressierte aus dem Stadtteil die Möglichkeiten einer besseren Zusammenarbeit, die SPD stellt bei einer Veranstaltung im „Wilhelmshöher Kulturzelt“ den Internet-Kalender und mögliche gemeinsame Plakatentwürfe vor.

2011 Beim Neujahrsempfang der Wilhelmshöher SPD im vollbesetzten Scenario plädiert Andrea Ypsilanti für eine Politik der Sozialen Moderne.

Bei der Kommunalwahl wird die Partei DIE GRÜNEN stärkste Fraktion im Stadtteil und stellt mit Anja Lipschick die neue Ortsvorsteherin. Armin Ruda bleibt stellvertretender Ortsvorsteher.

Wieder steht der Kampf um das Freibad Wilhelmshöhe im Mittelpunkt. Auch der Ortsverein setzt sich für eine 50-Meter-Bahn ein.

Einem umstrittenen vorhabenbezogenen Bebauungsplan im Reinen Wohngebiet an der Westerwaldstraße wird gegen die Stimmen der SPD im Ortsbeirat nach langen Diskussionen zugestimmt. Gebaut wurde bisher dennoch nicht, da eine Klage vor dem Verwaltungsgericht anhängig ist.

Der SPD Wilhelmshöhe befasst sich mit der Verkehrsplanung im Bergpark und speziell rund um den Herkules, da hier teilweise chaotische Verhältnisse bei der Anfahrt von PKWs und KVG-Bussen und der dann folgenden Halte- und Parksituation herrschen. Es sieht so aus, als ob das Gesamterschließungskonzept für den Bergpark auf Annahmen beruht, die jetzt schon überholt sind.

2012 Der hessische SPD-Generalsekretär und MdB Michael Roth fordert beim Neujahrsempfang der Wilhelmshöher SPD eine Rückbesinnung auf soziale Gerechtigkeit und steht den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort.

Auf Initiative der Wilhelmshöher SPD sprechen sich die Ortsbeiräte Bad Wilhelmshöhe und Harleshausen im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung für den Erhalt ihrer Freibäder aus und fordern den verantwortlichen Dezernenten auf, die bisherigen Untersuchungen und Kalkulationen endlich mit belastbaren Zahlen und Alternativvorschlägen zu belegen.

Der Kampf um den Erhalt des Freibads Wilhelmshöhe hält den Ortsverein in Atem. Armin Ruda, der Sprecher der Wilhelmshöher SPD, fordert in der HNA: “Wir appellieren an die Stadtverordneten, den Magistrat und die Stadtwerke, sich mit den Zahlen und Daten aus den unterschiedlichen Berichten auseinanderzusetzen und den bestehenden Sanierungsbeschlüssen zur Umsetzung zu verhelfen….“

Die Wilhelmshöher Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind stolz darauf, die oben skizzierten Entwicklungen zum Teil angestoßen, zum Teil kritisch begleitet zu haben. Wir werden auch weiterhin mitarbeiten an der Gestaltung des Stadtteils Bad Wilhelmshöhe.

Dabei sind wir aber auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Ihre Anregungen und Ideen sind gefragt. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung!

 

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